AdobeStock_209861997.jpeg

Aromatherapie

Die Aromatherapie ist ein, soweit als Arzneimittel verfügbar, Teil der Phytotherapie.

Aromatherapie bedeutet die Behandlung mit naturreinen, ätherischen Ölen.

Schon in der Bibel oder noch älteren Aufzeichnungen werden viele aromatische Pflanzenöle erwähnt: Weihrauch, Myrrhe, Zimt, Lavendel, Myrte und noch viele mehr.

In vielen Ländern der Erde gehört der Einsatz ätherischer Öle zur traditionellen Volksmedizin.

Die heute erhältlichen, hochwertigen Aromaöle können sehr viel mehr als nur gut duften. Aufwändig hergestellt und hoch konzentriert besitzen sie arzneiliche Qualitäten. Über die Haut oder den Atemtrakt aufgenommen wirken sie einerseits aufgrund der enthaltenen Substanzen und Wirkstoffe z.B. blutdrucksteigernd, anti-viral, desinfizierend oder schleim- und krampflösend.

Andererseits nehmen sie über das Riechzentrum und seine direkte Verbindung zum limbischen System (ein Teil des Gehirns, das – vereinfacht gesagt – v. a. für die Steuerung emotionalen Verhaltens und für Gefühle zuständig ist) auch Einfluss auf die seelisch-geistige Ebene eines Menschen, wirken z. B. anregend, stimmungsaufhellend oder beruhigend.

Allerdings sollte man auch bei dem Einsatz ätherischer Öle mit Bedacht vorgehen, da sie Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen können.

Anwendungsgebiete für die Aromatherapie können sein:

  • Klimakterische Beschwerden

  • Nervosität, Unruhe, Stimmungsschwankungen

  • Schlafstörungen

  • Schmerzzustände

  • Erschöpfung

  • Magen - Darmbeschwerden

  • Depressive Verstimmungen

  • Atemwegserkrankungen

  • Infektionen, Entzündungen

Im Prinzip ist die Aromatherapie eine Form der als besonderes Therapieverfahren anerkannten Phytotherapie. In der Praxis werden in der Aromatherapie ätherische Öle, die den Status eines zugelassenen Arzneimittels, als auch Öle angewandt, die diesen Status noch nicht besitzen. Darüber informiere ich Sie gerne.